Erster First Person View (FPV) Flug

Hallo, liebe Leser*innen!
Am Freitag hatten wir eine DHL-Nachricht im Briefkasten, Samstag fuhren wir dann zur Post.
Birte bekam ihren Swiffer XXL Staubwedel, der für einen Staubwedel eher XXS ist. Boris bekam seine VPV-Brille.

Der kleine Adapter für das 230V-Netz lag locker in der schwarzen Plastikfolie, aber war heil -Glück gehabt. Da ich die Kamera schon vorbereitet hatte (alten Anschluss abkneifen, neue Stromversorgung anlöten), musste ich die Brille noch eben zusammensetzen, das Bildformat ändern, dann scannen und schwupp, war das Bild der neuen Familienkamera in der Brille zu sehen.
Der nächste Schritt bestand darin, die 5.8 GHz Kamera am Quadrocopter zu befestigen. Ging dank der gepolsterten doppelseitigen Klebepads von 3M auch ganz gut.
TIPP: Beim Befestigen auf den Blickwinkel der Kamera achten. Dieser sollte geneigt sein, damit man beim Vorwärtsflug noch etwas anderes sieht als den Boden.

Nachdem das soweit erledigt war, mussten Frau und Kind ins Wohnzimmer, Vatti entschwand ins Schlafzimmer und dort mit seinem Spielzeug den ersten Testflug absolvieren.
Ergebnis: SUPER! Das Fluggefühl ist der Wahnsinn!

Am Sonntag hat es bis zur Mittagsrunde mit den Hunden gedauert, meine Liebste dazu zu überreden, mir den Spotter zu machen. (Spotter: Wenn sich Lebewesen während des Fliegens nähern, warnt der Spotter den Piloten, da dieser ja nur eine sehr eingeschränkte Sicht auf die Welt hat.)
Der interessierte Leser stellt sich jetzt die Frage, warum man sich weigern könnte, seinem Ehepartner den Spotter zu machen? Nun, wenn der Gatte wie ein kompletter Nerd aussieht, ist das verständlich. Da aber Liebe auch solche Hindernisse überwinden lässt, hat sie sich doch bereit erklärt, mein Fluggebiet zu sichern.

So gab es für uns einen schönen Aus*FLUG* ins Grüne.

Hier geht es zu den Videos: *klick*

PS: Wenn ich jetzt ein RC-Car hätte, könnte ich die 5.8 Kamera auch dort zum Einsatz bringen… (Der Satz war der Schocker für meine Frau! 🙂 )